Bürvenich erstreckt sich als „Straßendorf“ unterhalb von Ausläufern der Kalkeifel im Süden des Stadtgebiets. Die Stephanusstraße, die den Ort von Süden nach Norden hin durchzieht, entspricht wohl der ehemaligen römischen Fernstraße Neuss – Reims und...
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Bürvenich erstreckt sich als „Straßendorf“ unterhalb von Ausläufern der Kalkeifel im Süden des Stadtgebiets. Die Stephanusstraße, die den Ort von Süden nach Norden hin durchzieht, entspricht wohl der ehemaligen römischen Fernstraße Neuss – Reims und verläuft zum Bürvenicher Bach, der erst nach dem 2. Weltkrieg verrohrt wurde. Über fränkische Siedlungsspuren hinaus wird das Dorf erstmals 893 urkundlich erwähnt. Um 1200 erwarben die Grafen von Jülich durch Tausch einen Hof in Bürvenich und gründeten im 13. Jh. ein Zisterzienserinnenkloster, das bis 1808 bestand. Das angrenzende ehemalige Kloster- und Pfarrhaus bildet noch heute den Mittelpunkt des Dorfes. Über Jahrhunderte hatte zudem die sogenannte Wildenburg, große Bedeutung. Sie war Sitz des Vogtes und damit Hauptstandort eines Gerichtsbezirks, dem noch 10 weitere Ortschaften angehörten. Dazu zählte u.a. bereits das benachbarte Eppenich, das mit Bürvenich schon seit langer Zeit eine Gemeinde bildet. Neben besonders sehenswerten Gebäuden, wie dem Haus Piedmont im Oberdorf oder der ehemaligen Mälzerei in der Ortsmitte, hat Bürvenich eine stattliche Zahl denkmalwerter Hofanlagen, Fachwerk- und Bruchsteinhäuser zu bieten. Selbst die kleinsten Gebäude – wie das ehemalige „Spritzenhaus“ im Mitteldorf – haben noch heute eine Bestimmung. Hier kann man sich seither kostenlos mit Lektüre versorgen. Überhaupt ist der Zusammenhalt der Menschen, der sich auch in einer großen Anzahl von Ortsvereinen ausdrückt, etwas, was Bürvenich und Eppenich ausmacht. Neben der St.-Sebastianus-Schützenbrüderschaft mit ihrem über die Ortsgrenze hinaus bekannten Schützen- und Volksfest, sowie dem BKV, der ein reges Karnevalstreiben organisiert, kann man im Tambour-Corps und Musikverein seine musikalische Ader ausleben, oder sich im Sportclub in vielen Sportarten betätigen. Besonders großgeschrieben wird das Miteinander in der HPZ Lebenshilfe auf dem Bürvenicher Berg. Diese 1971 gegründete Einrichtung, bietet ein umfangreiches stationäres und ambulantes Angebot für Menschen mit Behinderung. Das umliegende Gelände wird neben mehreren Neu- und Ausbauten durch das ehemalige Kinderheim des Kreises Düren in seinen neo-barocken Bauformen geprägt. Die dazugehörige großzügige Parkanlage, das gleich dahinter, etwas versteckt liegende große Kriegerdenkmal sowie der grandiose „Eifelblick“ vom Waldrand bis weit in die Kölner Bucht, laden zu einem Ausflug ein. Unterhalb der Villa Nagelschmidt befindet sich noch heute ein mehrteiliger Felsenkeller, in dem viele Jahre das Bier gekühlt wurde. Während er im Krieg der Bevölkerung als Schutz diente, war dort während der Landesgartenschau ein spektakuläres Kunstprojekt zu besichtigen, das von vielen Mitbürgern mitgestalten worden ist. Die Stadt Zülpich liegt in ca. 8 km Entfernung. Hier finden Sie alles für Ihren täglichen Bedarf. Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, ein vielfältiges Freizeitangebot, sowie Kindergärten und Schulen.
Bürvenich erstreckt sich als „Straßendorf“ unterhalb von Ausläufern der Kalkeifel im Süden des Stadtgebiets. Die Stephanusstraße, die den Ort von Süden nach Norden hin durchzieht, entspricht wohl der ehemaligen römischen Fernstraße Neuss – Reims und verläuft zum Bürvenicher Bach, der erst nach dem 2. Weltkrieg verrohrt wurde. Über fränkische Siedlungsspuren hinaus wird das Dorf erstmals 893 urkundlich erwähnt. Um 1200 erwarben die Grafen von Jülich durch Tausch einen Hof in Bürvenich und gründeten im 13. Jh. ein Zisterzienserinnenkloster, das bis 1808 bestand. Das angrenzende ehemalige Kloster- und Pfarrhaus bildet noch heute den Mittelpunkt des Dorfes. Über Jahrhunderte hatte zudem die sogenannte Wildenburg, große Bedeutung. Sie war Sitz des Vogtes und damit Hauptstandort eines Gerichtsbezirks, dem noch 10 weitere Ortschaften angehörten. Dazu zählte u.a. bereits das benachbarte Eppenich, das mit Bürvenich schon seit langer Zeit eine Gemeinde bildet. Neben besonders sehenswerten Gebäuden, wie dem Haus Piedmont im Oberdorf oder der ehemaligen Mälzerei in der Ortsmitte, hat Bürvenich eine stattliche Zahl denkmalwerter Hofanlagen, Fachwerk- und Bruchsteinhäuser zu bieten. Selbst die kleinsten Gebäude – wie das ehemalige „Spritzenhaus“ im Mitteldorf – haben noch heute eine Bestimmung. Hier kann man sich seither kostenlos mit Lektüre versorgen. Überhaupt ist der Zusammenhalt der Menschen, der sich auch in einer großen Anzahl von Ortsvereinen ausdrückt, etwas, was Bürvenich und Eppenich ausmacht. Neben der St.-Sebastianus-Schützenbrüderschaft mit ihrem über die Ortsgrenze hinaus bekannten Schützen- und Volksfest, sowie dem BKV, der ein reges Karnevalstreiben organisiert, kann man im Tambour-Corps und Musikverein seine musikalische Ader ausleben, oder sich im Sportclub in vielen Sportarten betätigen. Besonders großgeschrieben wird das Miteinander in der HPZ Lebenshilfe auf dem Bürvenicher Berg. Diese 1971 gegründete Einrichtung, bietet ein umfangreiches stationäres und ambulantes Angebot für Menschen mit Behinderung. Das umliegende Gelände wird neben mehreren Neu- und Ausbauten durch das ehemalige Kinderheim des Kreises Düren in seinen neo-barocken Bauformen geprägt. Die dazugehörige großzügige Parkanlage, das gleich dahinter, etwas versteckt liegende große Kriegerdenkmal sowie der grandiose „Eifelblick“ vom Waldrand bis weit in die Kölner Bucht, laden zu einem Ausflug ein. Unterhalb der Villa Nagelschmidt befindet sich noch heute ein mehrteiliger Felsenkeller, in dem viele Jahre das Bier gekühlt wurde. Während er im Krieg der Bevölkerung als Schutz diente, war dort während der Landesgartenschau ein spektakuläres Kunstprojekt zu besichtigen, das von vielen Mitbürgern mitgestalten worden ist. Die Stadt Zülpich liegt in ca. 8 km Entfernung. Hier finden Sie alles für Ihren täglichen Bedarf. Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, ein vielfältiges Freizeitangebot, sowie Kindergärten und Schulen.